Archiv der Kategorie: Unterwegs mit …

RMN047 Innsbruck von oben

Foto: Tine Nowak

Lars Naber und ich haben das diesjährige “GanzOhr”, also das Treffen der Wissen{schaft}spodcasterInnen in Innsbruck, um einen Tag touristisch verlängert und die Gelegenheit genutzt, auf die Hafelekarspitze zu steigen. Lars hatte im Vorfeld die Idee geboren und ich mich dankbar angeschlossen. Bei Traumwetter waren wir mit Standseilbahn und zwei Gondelbahnen am Tag vor unserer Konferenz auf den Berg gefahren und konnten dort eine atemberaubende Fernsicht genießen. Lars konnte außerdem einige Geocaches “heben”, wobei ich ihm neugierig über die Schulter schauen durfte. Das war spannend, aber pssst, viel mehr wird auch nicht verraten.

Aufnahmen vom 21. bis 26.09.2017 – Dauer: 3:07:09
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Foto: Lars Naber

Foto: Lars Naber

Foto: Lars Naber

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RMN045 Tag der Luftfahrt 2017

Am Wochenende des 24. und 25. Juni 2017 fand in Deutschland der “Tag der Luftfahrt” statt. An verschiedenen Orten wurden aus diesem Anlass besondere Aktionen auf deutschen Flughäfen angeboten. Die vermutlich größte davon war auf dem Gelände des Flughafens Frankfurt aufgebaut. Bei traumhaften Sommerwetter haben Lars Naber und ich das Wochenende und die Veranstaltung genutzt, dem Flughafen Frankfurt einen Besuch abzustatten. Aus erster Hand erlebten wir die überwältigenden Parkhäuser, die verwirrende Orientierung im Gebäude, eine Fahrt mit der fahrerlosen Bahn, eine freundlich moderierte Besucherterrasse, eine Busrundfahrt, die wirklich ganz nah ans Geschehen heran fährt, ein aufwändig gestaltetes Festgelände, herausgeputzte Klein- und Großflugzeuge, sehr freundliche Menschen und eine atemberaubende Höhenfahrt auf einem Enteisungsfahrzeug. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, wegen der allgegenwärtigen Sicherheitskontrollen auf die Aufzeichnung vor Ort zu verzichten und nur ein nachträgliches Gespräch darüber zu konservieren. Doch der Flughafen bot so viele akustische Erlebnisse, dass ich spontan zum Handy griff, um einige davon zu konservieren. Die Tonqualität dieser Aufnahmen ist leider nicht ganz optimal, aber die gute Stimmung kommt hoffentlich dennoch rüber.

Aufnahmen vom 24. und 25. Juni 2017 – Dauer: 2:35:57

Am Mikrofon Lars Naber und Martin Rützler

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RMN044 GSI Darmstadt TdoT 2017

Woraus besteht die Welt? Woraus bestehen wir? Die Frage nach den kleinsten Teilchen als Grundbausteine unseres Daseins beschäftigt die Menschheit seit Urzeiten. Das ist auch die Frage, die schon Johann Wolfgang von Goethe seinen Protagonisten Faust sagen lässt: „Daß ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“. Aber wie kann diese Frage beantwortet werden? Der aufgeklärte Geist sagt dazu: Durch Wissenschaft und Forschung. Und tatsächlich hat die Erforschung der kleinen und kleinsten Teilchen einen beachtlichen Stellenwert in der deutschen Wissenschaftslandschaft. Fast immer sind die Maschinen, mit denen man diese kleinsten Teilchen erzeugt, bewegt und zu analysieren versucht, wie zum Trotz, riesige Großforschungsanlagen. Etwa so ein 120 m langer Teilchenbeschleuniger, wie er am Helmholtz-Standort Darmstadt bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) steht. Mit diesem “Unilac” werden Ionen auf eine sehr schnelle Reise geschickt. Die kann entweder am nächsten Detektor enden, oder weitergehen in einer Kaskade anderer Beschleuniger, dabei immer schneller werdend. Bei Kollisionsexperimenten entstehen entweder aufschlussreiche Trümmer oder auch ganz neue Elemente. Manche können sogar in der Tumortherapie erfolgversprechende Strahlentherapien ermöglichen. Das GSI in Darmstadt hatte am 7. Mai 2017 seine Türen geöffnet. Lars Naber und ich versuchten die komplizierten Abläufe der Schwerionenforschung zu verstehen. Tatsächlich haben wir vieles lernen können. Doch es bleiben noch viele Fragen offen. Nicht zuletzt auch die nach dem merkwürdigen Schild auf einem der Schaltschränke des Unilac: „Nicht abschalten! Tesafilmbetrieb!“

Anmerkung:

  • Der englischsprachige Vortrag zur Strahlentherapie wird von Professor Gerhard Kraft gehalten.

Am Mikrofon: Lars Naber, Martin Rützler und viele großartige Spontangäste

Aufnahme vom 07.05.2017 – Dauer: 03:37:27

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RMN043 Polarstern Open Ship 2017

Stürmisch war es an diesem Aprilsonntag auf der Lloyd-Werft in Bremerhaven. In doppeltem Sinne: Einerseits wehte es tatsächlich mit 6 – 7 Windstärken, andererseits stürmten auch – wie tags zuvor – über 3000 Menschen auf das Gelände, um einmal die „Polarstern“, den deutschen Forschungseisbrecher, aus der Nähe zu bestaunen. Das waren viel mehr Menschen, als das begrenzte Raumangebot auf dem Schiff gefahrlos zugelassen hätte. Und so wurde, genau in dem Moment als Lars Naber und ich dort ankamen, der Weg zum Schiff aus Sicherheitsgründen gesperrt. Damit wären die mehr als 300 km, die wir dafür zurückgelegt hatten, eine vergebliche Reise gewesen. Doch während wir noch mit der Enttäuschung kämpften, stand plötzlich in all diesem Trubel Frau Kinga Jarzynka aus dem „Communications and Media Relations“-Team des Alfred-Wegener-Instituts, das die „Polarstern“ betreibt, vor uns und wirkte ein kleines Wunder. Lars hatte uns glücklicherweise vorher zu diesem “Open Ship”-Wochenende angemeldet und so wurden wir zwei von ihr persönlich beiseite genommen, mit einem Besucherausweis versehen und direkt bis zur Gangway geführt. Danke, Frau Jarzynka, sie haben uns damit sehr glücklich gemacht. Noch ein bisschen durcheinander von diesem „Willkommen“ starteten wir dann einen Rundgang über das Schiff. Wir sahen uns Labore, Wohn- und Sporträume an, warfen einen Blick in den Roten Salon, den Operationsraum und – am Helikopterdeck vorbei – auf die Brücke. Unterwegs durften wir WissenschaftlerInnen und Besatzungsmitgliedern unsere Fragen stellen und haben ausschließlich kompetente und freundliche Antworten bekommen. Hätte man uns am Ende nicht ebenso freundlich von Bord gebeten, wer weiß, vielleicht wären wir noch immer dort.

Korrekturen:

  • Tag der Aufnahme war der 23.04.2017 nicht, wie genannt, der 24.04.2017
  • Die Polarstern ist nicht das einzige deutsche Forschungsschiff, nur – vermutlich – das bekannteste. Es gibt zahlreiche andere wissenschaftlich genutzten Schiffe. Unter anderen sind das Meteor, Sonne, Maria S. Merian, Alkor, Heincke, Elisabeth Mann Borgese.
  • BRZ heißt “Bruttoraumzahl”
  • Die Treppen eines Schiffes heißen “Niedergänge”.
  • von Dr. Thomas Ronge: “die Halbwertszeit für 14C ist ~5730 und nicht 5300 Jahre”

Am Mikrofon: Lars Naber, Martin Rützler und viele großartige Spontangäste

Aufnahme vom 23.03.2017 – Dauer: 2:35:08

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RMN041 Heinz-Nixdorf-Museumsforum (Teil 2)

Dies ist die Fortsetzung des in Episode 39 begonnenen Besuchs des Heinz-Nixdorf-Museumsforums in Paderborn. Wieder war ich mit Lars Naber vom Auf Distanz – Podcast gemeinsam in der Computerausstellung unterwegs. Diesmal hatten wir uns die zweite Etage des Hauses vorgenommen, für die die Zeit beim ersten Besuch im Dezember 2016 nicht mehr gereicht hatte. Und wieder brauchten wir viel länger, als ursprünglich eingeplant. Denn auch – und gerade – bei den ersten PCs und Heimcomputern, lässt sich viel bestaunen und manche persönliche Erinnerung wird dadurch geweckt. Egal ob es sich um einen “C64” Computer dreht oder um das Telespiel “Pong”, diese Zeit haben wir beide, Lars und ich, selbst miterlebt. Es war also auch eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. Und auch bei diesem zweiten Besuch kommt der Spieltrieb wieder voll auf seine Kosten. Wer kann schon von sich behaupten, Herr über 49 Winkekatzen gewesen zu sein. Gleichzeitig!

Auch diesmal geht wieder ein besonderer Dank an Andreas Stolte, den Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des HNF. Wir haben uns über seine positive und aufmunternde Rückmeldung zu unserem ersten Besuch (vgl. RMN039) sehr gefreut.

Aufnahme vom 04.02.2017 – Dauer: 4:09:00

Am Mikrofon Lars Naber und Martin Rützler

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RMN039 Heinz-Nixdorf-Museumsforum (Teil 1)

HNF Lars und Martin im Spiegel

Bis vor wenigen Jahren konnte man den Namen “Nixdorf” noch oft an Geldautomaten sehen. Die Firma Nixdorf stand für den rasanten Aufstieg einer kleinen westfälischen Firma zu einem ganz großen Player in der internationalen Computerwelt. Ihr Gründer und Leiter Heinz Nixdorf gilt vielen noch immer als ein bedeutender deutscher Computerpionier und sozialer Unternehmer mit pfiffigen Ideen, der leider 1986 auf der CeBit einen Herzinfarkt nicht überlebte. Auch die Firma gibt es nicht mehr. Der ehemalige Firmensitz ist heute Standort des nach dem Gründer benannten Heinz Nixdorf Museumsforums (HNF). Es ist – nach eigenen Aussagen – das größte Computermuseum der Welt. Aus einer Sammlung von 6000 Exponaten haben die Kuratoren etwa 2000 in die ständige Ausstellung genommen. Sie führt die Besucher auf einem Zeitstrahl durch rund 5000 Jahre “Bürotechnik”. Beginnend mit der Dokumentation und Abrechnung von babylonischen Getreidelieferungen mit Keilschrift auf Tontafeln bis zum allgegenwärtigen digitalen Begleiter, unserem Smartphone.
Lars Naber (@susticle) vom “Auf Distanz”-Podcast und ich hatten während einer längeren Autofahrt die Idee für den gemeinsamen Besuch dieser Ausstellung geboren. Mikrofon und Recorder durften dabei natürlich nicht fehlen. Was wir nicht ahnten: Wenn zwei “große Jungs” aus dem Staunen nicht herauskommen, reicht ein Tag für 2000 Objekte nicht aus. So schafften wir nur die erste von zwei Etagen. Grund genug, noch einmal wiederzukommen.

An dieser Stelle möchten wir Andreas Stolte, dem Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des HNF danken, der unsere Anfrage so rasch und positiv beantwortet hat.

Aufnahme vom 10.12.2016 – Dauer: 3:47:42

Es sprechen Lars Naber und Martin Rützler

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